KM- Informationen zur LoveParade 2010          

Alle Artikel in  >>Presse + Medien

"Die Duisburger Loveparade hatte für mich nie etwas mit Kultur zu tun."  Zitat / Adolf Winkelmann   >>Presse

Loveparade: Thomas Wenner hat Anzeige erstattet

Bochums Ex-Polizeipräsident Thomas Wenner  war damals einer der wortführenden Gegner und will jetzt die Duisburger Veranstalter anzeigen.und  hat jetzt den Duisburger Oberbürgermeister und leitende Beamte der Stadt angezeigt.

Thomas Wenner gibt Hinweise darauf, dass es in Dortmund aus Sicht Verantwortlicher keineswegs reibungslos lief.Dortmund aus Sicht Verantwortlicher keineswegs reibungslos lief. 

"Was denken sich eigentlich Politiker und Journalisten, die die Metropole Ruhr als Monstranz ihrer Popularität vor sich hertragen, wenn es um die Verantwortung derer geht, die als Amtsträger für die Folgen ihres Handelns persönlich haften? Die mit ihrem Tun die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten haben? Die die Enge des Veranstaltungsraumes und die Disfunktionalität der Zu- und Abfahrtströme kennen, die wissen, dass es schon in Dortmund diesbezüglich heikle Situationen gegeben hat?"   Zitat >>Presse

        

Teilnehmer-Zahlen zur Loveparade waren gefälscht >> Der Westen # WAZ 29.07.2010, David Schravenäöä 

"Bei der Loveparade in den Ruhrgebietsstädten Essen, Dortmund und Duisburg wurden falsche Teilnehmerzahlen veröffentlicht. "

"Aus dem Geheimdokument der Lopavent geht allerdings hervor, dass die zur Verfügung stehenden Flächen in Dortmund noch kleiner waren als in Duisburg. Dort hatten weniger als 250 000 Menschen Platz. Folgt man der Analyse der Party-Macher, sind über den Tag verteilt höchstens 480 000 Besucher bei den Westfalenhallen erwartet worden – bei Sonnenschein. In Dortmund regnete es aber heftig.  Auch in Essen nahm man es mit der Wahrheit nicht so genau"

"Intern heißt es bei der Polizei, die Zahlen in Dortmund hätten auf Wunsch der Stadt höher als in Essen liegen sollen. Offiziell heißt es, man habe einen satten „Sicherheitsaufschlag“ auf die Essener Zahlen gemacht und sich deswegen auf 1,6 Millionen Besucher vorbereitet. Diese Zahl wurde später als tatsächliche Teilnehmerzahl genannt.

>>http://www.google.de/

      

 

  KM-Fotos und Informationen zur LoveParade 2008 im KREUZviertel Dortmund

Schlagabtausch im Kreuzsaal : 

Heftige verbale Auseinandersetzungen gab es bei der "Nachbesprechung zur LoveParade" im gutbesuchten Kreuzsaal am 21.08.2008.

Sichtlich genervt reagierten die Organisatoren der Loveparade mit Überreaktionen auf die massiven und sachlichen Klagen der Kreuzviertel-Bewohner.

Die Anwesenden zwangen die Veranstalter von Anfang an, sofort zur Sache zu kommen. Versuche, die Loveparade als Weltwunder, Himmelsgeschenk und Total-Erfolg zu verkaufen, wurden energisch abgewehrt. Auch die Versuche mißlangen, die beinharten Ausführungen und Argumente der betroffenen Anwohner mit teilweise zynischen und despektierlichen Äußerungen abzukanzeln und runterzuspielen. Auf Aussagen wie "das habe man eben bei Großveranstaltungen hinzunehmen und zu ertragen..."  reagierten die Versammelten mit lautem Protest und Buh-Rufen

Beiträge in der Lokalpresse :
  • Schummel bei Besucher-Rekord >>Ruhr Nachrichten, von Andreas Wegener und Constantin Blaß am 20. August 2008   
  • Streit um Zahlen-Schummelei >>Ruhr Nachrichten /von Andreas Wegener und Oliver Volmerich am 21. August 2008
  • Loveparade: Bürger ließen Dampf ab >>Ruhr Nachrichten, von Heike Thelen am 22. August 2008
  • Kreuzviertel will keine zweite Loveparade >>Der Westen/WR/WAZ, von Gregor Boldt, 22.08.2008
  • Brutaler Angriff auf der Loveparade >>Der Westen/WR/WAZ, Kathrin Melliwa, 27.03.2009, 

>>mehr

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am Samstag, 19. Juli wg. Love-Parade geschlossen

UFO geschlossen
El Mundo geschlossen
B-trieb nur Service im Außenbereich
Taormina geschlossen
Cafe Ferdinand geschlossen
Schürmanns geschlossen
KaVaDo KunstCafe geschlossen
Gildenpark geschlossen
Schrebergarten / Bolmke /Sonnenblick geschlossen
Tremonia Gartenschänke geschlossen
PLUS an der Lindemannstraße geschlossen

Presse-Artikel >>Westfälische Rundschau >>Ruhr Nachrichten

Stadtdirektor Ullrich Sierau und Organisatoren der Loveparade informierten die Bürgern und Anwohner über Ablauf und Konzepte dieser Großveranstaltung (am 19. Juli). Man gab sich entsprechend der Darstellung auf der Webseite www.LoveParade.com unbeirrt linientreu und voll euphorisch 

In der Bürgerversammlung gab es viele Wortmeldungen. Immer wieder wurde auf mögliche Probleme hingewiesen. Wer haftet bei Sachbeschädigungen ? Wie schützt der Veranstalter private Grundstücke, Vorgärten und Grünanlagen ? Welches Ausmaß haben die Straßensperrungen ? Der Vortrag über Organisation und Bereitstellung der Toilettenanlagen konnte die Versammelten nicht überzeugen und wurde insgesamt als unzureichend angesehen. Es sei auch eine Fehleinschätzung zu glauben, die KREUZviertel-Gastronomie würde die Teilnehmer zur Benutzung ihrer Toiletten in die Lokale freudig hereinwinken. Insgesamt erschienen die Organisatoren ziemlich unter Druck. Mit ständig nachgelieferten Argumenten und Vergleichen versuchten sie so, sich aus der Defensive zu befreien. Unterstützung fanden sie vereinzelt durch Wortmeldungen von Anwohnern. Ebenso befanden sich einige Fürsprecher im Saal, die berufsmäßig zum Umkreis der Organisatoren gehörten und ihre Aufgabe erfüllten, die Versammlung "geschäftsmäßig auf Kurs" zu halten. Und wenn es mal klemmte, dann wurde mit einigen Witzchen und Späßchen in die Trickkiste gegriffen und überbrückt. Die Veranstaltung war trotz vieler ungeklärten Fragen friedlich und sachlich. Man wolle das Unvermeidliche mit froher Hoffnung auf sich zukommen lassen. Ein gewisses Unwohlsein blieb aber bei vielen Teilnehmern zurück. Vielleicht auch deshalb, weil einige Redner die Möglichkeit auf Schadensersatzforderungen unerwartet ins Spiel gebracht haben ? Der Veranstalter will zwar alle möglichen Vorkehrungen treffen und ggf. jeden Schadensfall einzeln prüfen. Letztlich könnten solche Streitigkeiten teuer werden und mit einem Urteil bei den zuständigen Gerichten enden. +++

Den Teilnehmern und Schaulustigen sei das freudige Spektakel und die Bespaßung gegönnt !  Die Geschäftsleute hoffen mit Vorfreude auf lohnende Umsätze.
Leider werden Bedenken nach gewohnter "Dortmunder Art" nicht gerne gehört und heruntergespielt.

Im KREUZviertel wird die anstehende "Pinkelparade" kontrovers debattiert. Skeptiker befürchten - auch mit Hinsicht auf Berliner Erfahrungen und Verhältnisse im Tiergarten - diverse Probleme. Im Volksmund nennt man diese Love-Parade in Anlehnung an die "Berlinale" jetzt schon spöttisch die Dortmunder URINALE

"Bei Heimspielen des BVB kommen ca. 80.000 Fans. Zur Loveparade aber vielleicht 20x mehr. Mit dem Unterschied, dass die BVB-Fans geübt und routiniert ihre Anlaufstellen und Wege kennen und auch geordnet einhalten", meint z.B. ein Taxifahrer. "Was werden eigentlich ca. 1,5 Millionen Menschen auf einem Parkplatz am Gelände der Westfalenhallen tun, wenn ihnen die Bespaßung nicht zusagt oder nicht mehr ausreicht ?  Fragen über Fragen....

Die Anwohner fürchten um Vorgärten und Grünanlagen, Vinckeplatz und Westpark. Die Schrebergärtner "wollen nicht zimperlich reagieren", sollte es im Gildenpark, Ardeyblick usw. zu Störungen oder Verunreinigungen kommen ...

Das KM wird die Diskussion und die Ereignisse weiter beobachten. Siehe auch >>Leserbrief

KM- Informationen zur LoveParade 2008 im KREUZviertel Dortmund

Love Parade 2008 :  Chaos - Horror - Randale ...

"1250 Dixies bei erwarteten 1,2 Millionen Tanzenden. Also 960 Urinisten je Dixi, die allerdings eine Mehrfachnutzung anstreben. Das führt je Raver zu ca. 5 Nutzungen ("Hits") je Klo, also 4800 Hits je Dixi als Tagesgesamt, umgerechnet auf 24 Stunden, macht 200 Nutzer je Stunde, also 3,333 Urinies je Minute, demnach weniger als 20 Sekunden für jeden! Das wird eng!" >>Bernd Gieseking /Kabarettist, Autor

 

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